Max Planck Diät – eine gesunde Diät?!

Die Max Planck Diät hat einen klangvollen Namen – doch das renommierte Max Planck Institut für Ernährung distanziert sich deutlich von ihr. Gleiches gilt für weitere ausgewiesene Ernährungsexperten. So hat zum Beispiel Stiftung Warentest in einem Vergleich von über 80 Diäten die Max Planck Diät als wenig empfehlenswert beurteilt. Die Begründung ist eindeutig – sie entspricht keinesfalls den modernen Ansätzen einer gesunden Ernährung oder eines gesunden Abnehmens.

Max Planck Diät – eine Crash Diät

Die Max Planck Diät gilt vielmehr als Crash Diät und basiert auf einer sehr eiweißhaltigen Ernährung mit wenig Kohlehydraten. Sie hat wenig Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und steht sogar in dem Ruf, Gicht auszulösen.

In keinem Fall sollte man die Max Planck Diät länger als zwei Wochen machen. Zwar verspricht sie eine Gewichtsreduktion von neun Kilo in zwei Wochen und eine Umstellung des Stoffwechsels, die dazu führen soll, dass man über drei Jahre hinweg nicht zunimmt. Dies scheint aber in Anbetracht der Kürze der Zeit völlig unrealistisch und gesundheitsschädlich zu sein.

Wie sieht ein Max Planck Diätplan aus?

Der Max Planck Diätplan sieht im Wesentlichen vor, dass man zum Frühstück nur schwarzen Kaffee und ein trockenes Brötchen zu sich nimmt. Zum Mittagessen oder Abendessen gibt es in der Regel zwei gekochte Eier und Spinat, ein Steak ohne Fett mit Salat, Obst, drei Scheiben gekochten Schinken mit Salat, ein gekochtes Ei, eine Scheibe Käse und Möhren, Naturjoghurt mit Obst, gedünsteten Fisch mit Salat und gegrilltes Geflügel ohne Haut. Dieser Max Planck Diätplan gilt für eine Woche, er wiederholt sich in der zweiten Woche. Mehr steht in den zwei Wochen, in denen der Max Planck Diätplan läuft, nicht auf dem Tisch.

Die Max Planck Diät Rezepte werden fettfrei zubereitet. Doch der Diätplan zeigt, dass die Diät äußerst eiweißreich ausgerichtet ist. Zwar ist Eiweiß für Sportler äußerst wichtig um dem Abbau von Muskelmasse vorzubeugen, doch im Rahmen dieser Diät scheint die Aufteilung eher kontraproduktiv zu sein. In jedem Fall ist sie nicht mit den modernen Grundsätzen einer gesunden Ernährung oder eines gesunden, langsamen Abnehmens zu vergleichen.
Wird sie tatsächlich durchgeführt, sollte dies allenfalls unter der Aufsicht eines kompetenten Arztes geschehen. Der versprochene Erfolg von neun Kilo Gewichtsreduzierung in zwei Wochen erscheint trotzdem zweifelhaft.

Dann doch lieber auf gesundem Wege ein paar Kilo loswerden, ein Buchtipp hierzu:
Gesunde Ernährung – 45 Diäten im Vergleich